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Altstadt von Meran

Auf Entdeckungstour durch die Altstadt.
Haben Sie Lust auf einen kleinen Stadtrundgang?....

Mittelalterliche Gassen, Stadttore und Stadtmauern, elegante Gebäude im lupenreinen Jugendstil, entstanden in der Zeit des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, Kirchen und sakrale Bauten der verschiedensten Konfessionen und Gärten und Parkanlagen in unterschiedlichsten Stilarten: das ist die Altstadt von Meran. Die mittelalterliche Altstadt umfasst die Laubengasse, die den Kornplatz mit dem Pfarrplatz verbindet, das Steinachviertel, die Leonardo-da-Vinci-Straße, den Rennweg und die drei noch erhaltenen Stadttore. Zum Stadtkern, großteils Fußgängerzone, gehören heute auch die Freiheitsstraße, der Theater- und Sandplatz und die Post- und Theaterbrücke.

Die Laubengasse:
Ein alter, sehr gepflegter Stadtteil von Meran ist die Laubengasse. Meinhard II., Graf von Tirol, ließ sie im 13. Jahrhundert erbauen. Sie besteht aus einer zweireihigen "Häuserflut" mit niedrigen Laubengängen. Diese beginnt am Pfarrplatz und endet nach ca. 400 Metern am Kornplatz. Ihre verwinkelten Hinterhöfe und die abenteuerlichen Treppenaufgänge sind ineinander verschachtelt und durch finstere Durchgänge verbunden. Die Fassaden aus verschiedenen Stilepochen sind von zierlichen Erkern und zahlreichen Torbögen geschmückt. Man unterteilt die zwei Laubenflanken in flussseitige "Wasserlauben" und bergseitige "Berglauben". Früher waren die Lauben nicht durch die Sparkassenstraße/Galileistraße unterbrochen und somit die längsten Lauben Tirols. Dieser einschneidende Eingriff wurde 1913 aus verkehrstechnischen Gründen vorgenommen. So kam zur beschriebenen Einteilung in Wasser- und Berglauben auch jene der "unteren" und "oberen" Lauben hinzu. Schon im Mittelalter war die Laubengasse die "Lebensader" der Geschäftsleute. Im Gebäude der heutigen Buchhandlung Pötzelberger, am oberen Ende der Lauben, befand sich zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert die Münzstätte: Motor des Handels der gesamten Grafschaft Tirol. Auch heute noch ist die Laubengasse die Hauptgeschäftsstraße Merans.

Das Stadtviertel "Steinach":
Zwischen der Pfarrkirche, dem Passeirer Tor und dem rechten Passerufer liegt dieser malerische Stadtteil, der zu Zeiten der Grafen von Tirol Stadtkern war. Im 13. Jahrhundert wurde hier mit dem Stadtbau begonnen. Viele der gut erhaltenen Bauten erinnern noch heute an den ursprünglichen Charakter der Stadt, besonders in der Nähe der "Santer Klause" beim Passeirer Tor. Der Steinerne Steg (irrtümlich oft "Römerbrücke" genannt), im 17. Jahrhundert an Stelle eines Holzstegs errichtet, verbindet Steinach und damit die Altstadt mit der Gilfpromenade und mit dem Stadtteil Obermais. Es ist dies die älteste Brücke über die Passer.

Die vier Stadttore:
Die Kurstadt hatte bis 1881 vier mittelalterliche Stadttore. Heute sind noch drei davon erhalten. Das Ultner Tor (Osten) existiert heute nicht mehr, es stand am heutigen Theaterplatz. 1881 wurde es dem Durchzugsverkehr und der Errichtung des Theaterplatzes geopfert. Ein geschichtliches Kuriosum: Der zum Tor gehörende Stadtturm war Sitz des Gefängnisses für Schwerverbrecher. Einige Marterwerkzeuge waren darin noch bis zum Niederreißen des Tors zu sehen. Das Vinschger Tor (Westen) befindet sich am Rennweg. Es ist wahrscheinlich das älteste der Stadttore, 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert umgebaut, diente es eine Zeitlang als Bürgergefängnis und Schuldturm. Auch der Tiroler Held Andreas Hofer wurde in seiner Nähe eingesperrt, woran heute eine Gedenktafel erinnert. Im nahegelegenen Haus des heutigen Hotels Graf von Meran fand am 28. Jänner 1810 sein erstes Verhör statt. Das Passeirer Tor (Norden) zeichnet sich durch den schlanken efeubewachsenen viereckigen Stadtturm mit Giebelbedachung aus. Dieses Tor ist kunsthistorisch betrachtet das vielschichtigste der drei erhaltenen Stadttürme und zeigt auch Teile der abgerissenen Stadtmauer. Das Bozner Tor (Süden) stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist noch im Originalzustand erhalten. An seiner Südfassade sieht man einen gemalten Doppeladler und einen Stein mit den gemeißelten Wappen von Österreich, Tirol und Meran.
Altstadt von Meran
 
 
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