Geschichtliches

Familie Strohmer – 3 Generationen von Hotelier

Die Familie Strohmer sind Hoteliers mit Leib und Seele. Stammvater der Hoteliersfamilie war Josef Strohmer, geboren in Kautzen (Österreich) im fernen März 1895. Zusammen mit seiner Frau Julia Bartha kaufte er das Hotel Europa in Abazia, damals Italien und heute Kroatien - und führte es ab 1932 für gute 14 Jahre.
1950 ging das traditionsreiche Meraner Hotel Europa Splendid in den Besitz der Familie über. In aufwendiger Restaurierungsarbeit erstrahlte das Jugendstilhaus zu neuem Glanz. Geführt wird das Stadthotel in Meran heute von Herrn Alfredo Strohmer mit Sohn Alfred.
1983 erwarb die Familie das Hotel Westend. Die Villa "Westend" wurde 1890 vom famosen Architekten Pietro Delugan als Visitenkarte seiner Bravour erbaut. So entstand die Villa mit wohl einer der zu dieser Zeit schönsten Außengestaltung von Meran. Das 3-Sterne-Hotel wird heute von Frau Magdalena Strohmer und Sohn Alexander geführt.
2002 erstand die Familie noch zusätzlich ein drittes Hotel, das Hotel Garni Aster, ein kleines Haus der 70er Jahre, das im ruhigen Villenviertel Merans, nur 2 km vom Zentrum der Kurstadt entfernt liegt und nun von der Tochter, Frau Gabi Strohmer mit Familie geführt wird.
Im Jahre 1967 hat Herr Alfredo Strohmer inmitten der Haflinger Almen, ein Feriendomizil in freier Natur, das keine Wünsche offen lässt, erbauen lassen.
Das Chalet Magdalena, ein rustikales, mit jedem Komfort ausgestattetes Haus, befindet sich an einem idyllischen ruhigen Plätzchen inmitten der Bergwelt des Burggrafenamts.

Hotel Europa Splendid - Ihr Hotel in Meran


Die Geschichte von Meran

Im Meraner Stadtteil Zenoberg befand sich bereits in der Spätantike eine befestigte römerzeitliche Siedlung namens Castrum Maiense, die im Namen der ehemaligen Gemeinde und des heutigen Stadtteils Mais fortlebt. Meran selbst wurde zum ersten Mal im Jahre 857 als Mairania erwähnt. Bis 1420 Hauptstadt der Grafschaft Tirol (formell bis 1848), wurde sie als Gründung der Grafen von Tirol im 13. Jahrhundert zur Stadt erhoben. Ende des 14. Jahrhunderts wurde Meran durch Leopold III. mit zahlreichen landesfürstlichen Privilegien zur Förderung des Handels ausgestattet.
In der Landesfürstlichen Burg verstarb 1445 der berühmte Minnesänger Oswald von Wolkenstein, der dort auf Besuch weilte.
StadttheaterMit dem Umzug des Landesherrn nach Innsbruck 1420 verlor Meran rasch seine Vorrangstellung und seine Bedeutung als Wirtschaftszentrum. Erst die Tiroler Freiheitskämpfe von 1809 rückten Meran wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Am Küchelberg oberhalb Meran erkämpften die Tiroler einen Sieg über Franzosen und Bayern. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Südtirol und damit Meran zu Italien. Jedoch entging die Stadt, im Gegensatz zur neuen Landeshauptstadt Bozen, weitgehend der Assimilierungs- und Majorisierungspolitik des faschistischen Regimes in Rom. Auch die geschickten Verhandlungen der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Dr. Max Markart (1922-1935) trugen hierzu bei. Im Zweiten Weltkrieg diente Meran als Lazarettstadt. Ein besonders tragisches Schicksal ereilte die jüdische Gemeinschaft, die nach der nationalsozialistischen Okkupation des Landes nach dem 8. September 1943 willkürlichen Schikanen und Deportationen in die Vernichtungslager ausgeliefert war.
Meran blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Fremdenverkehrsort zurück und gilt als eine der ersten Touristenhochburgen des Habsburgerreiches mit vielen namhaften Gästen aus Politik und Kultur. Wissenschaftler und Ärzte schätzten vor allem das milde, mediterrane Klima und die reine Luft der Kurstadt, die besonders die Heilung von Lungenleiden begünstigte. Nach 1945 gelang es, aus Meran erneut einen der wichtigsten Fremdenverkehrsorte Südtirols zu machen. 1981 wurde hier die Schach-Weltmeisterschaft zwischen Karpow und Kortschnoi ausgetragen, nachdem schon im Jahr zuvor das Kandidaten-Finale zwischen Kortschnoi und Dr. Hübner in Meran stattgefunden hatte.


 

 
 
 
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